#1

Manfredo

Österreich

BMW Rückholaktion F750GS/F850GS

Muss das sein?

Haben wir nicht auch sehr gute Facharbeitskräfte oder zählt nur mehr die "Geiz ist Geil" Mentalität?

BMW lässt ja seine neuen Modelle der Serie F750/850 in China produzieren, anscheinend um am Markt preislich mithalten zu können.

Da riskieren sie lieber eine Rückrufaktion als an die gute deutsche Wertarbeit zu denken 😞 😞 😞

Schade.

Da kauf ich mir lieber ein gebrauchtes Fahrzeug "Made in Germany" als ein Neues "Made in China"

LsK

Manfredo 🐯

 

#2

Michael

Deutschland

Servus Manfred,

da stimme ich Dir zu - eine sehr unglückliche Geschichte, da wird auch die Reputation von BMW leiden... allerdings sind die ja nicht die einzigen, die in China bauen lassen. Und ich glaube fast in jedem Motorrad stecken diverse "Teile" aus China oder einem anderen Land.

Globalisierung halt... und wer weiß: vielleicht werden in Berlin ja auch bald Harley's gebaut 😉 bestimmt sehr zur Freude von Donald Duck, äh Trump 😃

Beste Bikergrüße, Michi

#3

Thom Fazer

Deutschland

Wenn sich die Chinaproduktion wenigstens im Preis niederschlagen würde. Trotzdem bleiben die BMW's die teuersten ihrer Klasse...

Das ist dann nicht Geiz ist Geil, sondern Gewinnoptimierung für das Unternehmen. (Wenn sich die Rückrufe und Garantieschäden in Grenzen halten!)

#4

Michael

Deutschland

und der nächste Rückruf für die F 750 GS / F 850 GS...

Quelle: www.tourenfahrer.de

==>

Die neuen Mittelklassereiseenduros BMW F 750 GS und F 850 GS kommen nicht zur Ruhe. BMW muss schon wieder Maschinen dieser Baureihen zurückrufen. Grund diesmal: Ein möglicherweise nicht korrekt verschraubtes Ölpumpenrad.
 
Nachdem sich bereits der Auslieferungsstart verzögert hatte und eine erste Rückrufaktion notwendig gewesen war, muss BMW Motorrad die neuen BMW F 750 GS und F 850 GS schon wieder in die Werkstätten rufen.

Betroffen sind weltweit 558 Exemplare, davon rund 110 in Deutschland. Bei Maschinen dieser Charge besteht die Möglichkeit, dass das Rad der Ölpumpe nicht korrekt verschraubt ist. Im schlimmsten Fall könnte die Ölversorgung des Motors zusammenbrechen.

Da es sich bei dem betroffenen Los um Fahrzeuge handelt, die zwischen dem 18. Juni und 3. Juli gefertigt wurden, besteht die Möglichkeit, dass sich einige Maschinen noch nicht in Kundenhand befinden und bereits vor Auslieferung überprüft werden können. Die Werkstätten sind gehalten, die Mutter, mit der das Ölpumpenrad auf der Welle befestigt ist, zu überprüfen. Befindet sich das Pumpenrad in der vorgegebenen Position, wird lediglich die Verschraubung verstärkt, falls nicht, wird vorsorglich der Motor ersetzt.

Die Rückrufaktion ist mit der Referenznummer 8062 auf der Seite des Kraftfahrtbundesamtes hinterlegt.

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ohje ohje...

Beste Bikergrüße, Michi

PS: langsam aber sicher schaudert mich - wir reden hier von BMW, deutsche Wertarbeit, Premium-Motorrrad und vor allem Premium-Preise... wo wird eigentlich Triumph gebaut?


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Michael« (07.08.2018, 17:16)
#5

Manfredo

Österreich

 

ohje ohje...

Beste Bikergrüße, Michi

PS: langsam aber sicher schaudert mich - wir reden hier von BMW, deutsche Wertarbeit, Premium-Motorrrad und vor allem Premium-Preise... wo wird eigentlich Triumph gebaut?

 Ja Michi, berechtigte Frage.

Alle Komponenten werden zwar in England produziert (Tiger 800 und 1200 Modelle BJ 2018), dort in Kisten verpackt und nach Tailand verschippert. Dort komplett zusammengebaut und danach direkt an die Länderstützpunkthändler versandt.

Meine Triumph Tiger 800 XCx BJ 2017 ist noch ein reiner Engländer (zumindest hat mir das mein Händler bestätigt und ist auch in den Papieren vermerkt, Papier ist aber bekanntlich geduldig).

Will mal hoffen, dass ich so viel Glück habe wie mit meiner alten 800er XC BJ 2013. Das war noch Wertarbeit, bei meinen runtergespulten 35.000 km hatte ich keinen einzigen Defekt, ausgenommen meine eigen verschuldeten Crashs 😉 😉 .

LsK Manfredo 🐯

Hallo zusammen,

bei mir steht auch ein Neukauf an und ich bin froh das es keine BMW wird. Was die deutschen Hersteller, egal ob Auto oder Motorrad, dem Kunden zumuten ist unglaublich. Ich möchte keine Testfahrer sein. Ich habe den Bericht in der TF gelesen und bin immer wieder erstaunt wie solchen Dinge schöngeredet werden. 

 

Die Linke zum Gruß 

Andreas 

#7

Manfredo

Österreich

Das Glück bei BMW ist nicht gerade mit Rosen gestreut, jetzt hat es auch Autos erwischt.

Brandgefahr an 324.000 Autos

Ein möglicherweise defektes Abgasrückführungsmodul bei Dieselmodellen zwingt BMW zum Rückruf von 323.700 Fahrzeugen in Europa. In Deutschland sind 96.300 Fahrzeuge betroffen. Es besteht Brandgefahr.

Irgendwie tritt BMW in letzter Zeit wirklich in die Sch.................e!!!!!!!

LsK Manfredo 🐯

#8

Peter Guse

Deutschland

…..und die wurden wohl auch in China zusammengeschraubt, oder?

#9

Manfredo

Österreich

Nein Peter, nicht so die Motoren

Jetzt werde ich wohl oder übel zum Nestbeschmutzer

Alle Dieselmotoren der 3er und 5er Serien stammen ausschließlich aus Österreich 😢

Kleiner Link gefällig:

https://community.kurvenkoenig.de/forum/allgemeine_technische_dinge/fahrzeuge_made_in_china-2230#post18620

Also nicht nur Made in China, auch Made in Austria ist jetzt dran.

Scheibenkleister.

Aber wir haben es ja hinlänglich erörtert. Geiz ist Geil Mentalität kommt anscheind auch in Österreich vor, zu Theoretischen Entschuldigung muss ich vermerken, die Kalkulation der Motoren erfolgt bei BMW direkt in München zumindest laut Aussage eines Angehörigen von BMW-Steyr.

Hier noch ein Auszug aus der Zeitschrift "Auto-Motor-Sport" 2016

Die Entwicklung von neuen Motoren sowie deren Adaption an verschiedene Modelle, Antriebkonfigurationen und Getriebe ist eine kostspielige Angelegenheit. Bei großen Autobauern oder gar Konzernverbünden rechnet sich der Aufwand dennoch. Der VW-Konzern kann seine Motoren über die Marken VW, Audi, Seat, Skoda, Porsche, Bentley und Lamborghini streuen. Bei BMW wird für BMW, Mini und Rolls-Royce entwickelt. Renault/Nissan kann Renault, Dacia, Nissan und Infiniti bedienen. Opel ist im GM-Konzern eingebunden. Aber nicht jeder Autobauer will oder kann sich diesen Aufwand leisten. Und besonders Kleinserienhersteller hängen am Motorentropf großer Konzerne.

 BMW-Motoren für fast alle

Für manche Anwendungen greift man daher gerne mal ins Regal von einem Wettbewerber oder einem Fremdanbieter. Aktuell ziehen Gerüchte Kreise, Jaguar werde künftig seine eigenen betagten V8-Motoren zugunsten von Achtzylindern aus dem Hause BMW aufgeben. Ein Schachzug, der beiden Seiten zugute käme. BMW hatte schon vor geraumer Zeit angekündigt Motoren auch verstärkt an andere Hersteller abzugeben um die Stückzahlen hoch und die Kosten niedrig zu halten. Jaguar käme im Gegenzug an moderne Oberklasse-Triebwerke ohne eine eigene Motorenentwicklung bezahlen zu müssen, die sich bei den Stückzahlen der Briten kaum rechnen würde.

Triebwerke der Bayern finden sich auch bei Toyota sowie verschiedenen Kleinserienherstellern wie Morgan oder Bristol. Daimler findet sich im Motorenkarussell mit seinen Marken Mercedes und Smart im Verbund mit Renault/Nissan wieder. Die Mercedes-Kompaktmodelle (A-, B-, und CLA-Klasse) und die C-Klasse profitieren von Renault-Dieseln, im Gegenzug erhalten verschiedene Infiniti-Modelle Selbstzünder und Benziner von den Schwaben. Die Abteilung AMG hingegen liefert speziell konfigurierte Hochleistungsmotoren an Pagani.

Begehrt als Motorenlieferant ist auch Ford. Modifizierte Ford-Aggregate gehen unter anderem an Caterham, Morgan sowie diverse Sportwagen-Startups. Donkervoort und KTM hingegen bedienen sich bei Audi. Auf Toyota-Motoren als Basis setzt der britische Sportwagenbauer Lotus. Eigenentwicklungen sind zu teuer, daher werden die japanischen Aggregate mit Kompressoren und geänderter Peripherie aufgepeppt.

LsK Manfredo 🐯

 

 

#10

Peter Guse

Deutschland

...siehst Du, Deine ganze "Geiz ist geil" Theorie (aus Deinem ersten Eingangspost) über Ware aus anderen Ländern als Österreich/Deutschland (hier Made in Germany) ist doch sehr weit hergeholt. BMW oder viele, viele andere Hersteller produzieren in anderen Ländern oder lassen produzieren, auch nicht alle Teile eines Produktes aus dem Vereinigten Königreiches stammen aus dem Selben. Vielleicht trägst Du auch Puma oder Adidas Sportschuhe und fragst nicht wo sie produziert werden, Schuberth Helme aus China und, und, und. Ich halte es für überaus dumm und sehr weit her geholt andere Produktionsstätten für Schrott von vermeintlich "Premiumherstellern" verantwortlich zu machen. Versuchs doch mal mit KTM, die wollen die Produktion in Indien verdoppeln.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Peter Guse« (15.08.2018, 18:57)
#11

Manfredo

Österreich

...siehst Du, Deine ganze "Geiz ist geil" Theorie (aus Deinem ersten Eingangspost) über Ware aus anderen Ländern als Österreich/Deutschland (hier Made in Germany) ist doch sehr weit hergeholt. BMW oder viele, viele andere Hersteller produzieren in anderen Ländern oder lassen produzieren, auch nicht alle Teile eines Produktes aus dem Vereinigten Königreiches stammen aus dem Selben. Vielleicht trägst Du auch Puma oder Adidas Sportschuhe und fragst nicht wo sie produziert werden, Schuberth Helme aus China und, und, und. Ich halte es für überaus dumm und sehr weit her geholt andere Produktionsstätten für Schrott von vermeintlich "Premiumherstellern" verantwortlich zu machen. Versuchs doch mal mit KTM, die wollen die Produktion in Indien verdoppeln.

 Lieber Peter

Ich habe nie behauptet, das alles Schrott ist, was in anderen Ländern produziert wird (China?), ich bin in einer Firma tätig, die international aufgestellt ist, 34 Fabriken weltweit um den Globus verstreut hat, und ständig mit der dem Mitbewerb kämpfen muss, um nicht im Nirvana zu landen.

Ich habe sehr viel Erfahrung sammeln können, was es bedeutet in z.Bsp. China eine Fabrik zu eröffnen, und zu erwarten, dass dort mit der gleichen Mentalität und Qualität produziert wird wie bei uns in Europa. Für den asiatischen Markt mag das reichen, für unseren Markt ist das schlichtweg zu wenig.

Wer schon mal in China/Thailand/Vietnam usw. war, und dort auch beruflich zu tun hatte, wird mir das bestätigen können. Gott sei Lob und Dank ist deren Qualität noch nicht so, wie wir es hier in Europa gewohnt sind (ausgenommen Japan und Südkorea). Würde das so sein, könnte eine Voestalpine, eine Fa. KTM usw. ihre Leute alle entlassen, denn die hätten dann sicherlich keine Arbeit mehr.

Du hast recht, Kleidung, Haushaltsartikel, und diverse nicht so technisch relevante Sachen werden in diesen Ländern genauso gut produziert das sie unserem Standard genügen, deshalb ist auch in Vorarlberg die ganze Textilindustrie den Keller hinunter gegangen, auch die vielen Schuhfabriken in diversen Bundesländern von Österreich mussten sich nach der Decke strecken, nur wenige konnten sich noch behaupten, der Rest wurde nach Asien ausgelagert und bei uns zugedreht.

Ich kann hier einen ganzen Roman schreiben, werde aber meiner Meinung treu bleiben, High Tech Produkte Made in China sind ein Sch...........

So long Manfredo 🐯


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Manfredo« (15.08.2018, 21:59)
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