#1

Michael

Deutschland

eine subjektive Meinung zu den beiden Mopeds

Ich hatte heute meine GS zum Kundendienst abgeliefert und bereits bei der Terminvergabe beim Freundlichen um eine Ersatzmaschine angefragt - die kann ich mir in der Regel aussuchen und so ergab es sich das ich, nach der XR beim letzten Mal, diesmal eine "R" mit dem neuen 1250 Motor fahren durfte.

ABER: die "R" und ich werden wohl keine Freunde für's Leben werden.

Eins vorneweg: ich bin weder ein berufener Mopedtester, noch kann ich perfekt fahren - und schon gar nicht technisch fundierte Berichte abgeben 😉 das hier ist einfach so meine Meinung.

Die "R" ist ein sehr schöner Roadster und wird absolut berechtigt ihre Fans haben - die mich vermutlich sogar in Grund und Boden fahren... darum geht's aber gar nicht.

Warum keine Freunde? Bereits auf den ersten Metern fehlte mir das von der GS gewohnte ...da bin ich daheim, da gehör ich hin... Gefühl. Ja, ich weiß um die andere Geometrie, Nachlauf, Radstand, ... das eine ist ein Roadster, das andere eine Reisenduro. Trotzdem, die angepriesene Agilität der "R" empfand ich eher als Nervosität - das Fahrwerk trotz ESA für mich zu straff / zu sportlich? Mir persönlich mit meinen 183 cm ist der Kniewinkel zu spitz - und während die GS schon fast von allein um die Ecken kommt, benötigt die "R" schon deutliche Lenkimpulse - sie will gefahren werden.

Der Motor wiederum allererste Sahne - leck mich fett - da geht aber der Punk ab, nicht nur wenn man es krachen lässt... einfach nur der Hammer, über jeden Zweifel erhaben. Da beneide ich die 1250er Fahrer schon drum. Man muss aber wissen das die "R" ein anderes Motormapping hat als die GS... und deshalb in Verbindung mit dem Mehr an Power gegenüber dem 1200er schon deutlich macht, wo der Hammer hängt.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich freue mich auf meine GS, die ich morgen wieder abholen darf und werde vermutlich zufrieden und mit Grinsen im Gesicht um die gewohnten Ecken im Allgäu wieder nach Hause flitzen... ich bin (und bleibe) wohl ein "verwöhnter" GS'ler... und das auch mit dem 1200er Motor.

Aber auch das macht rein gar nix 😉

Beste Bikergrüße, Michi

#2

Bif

Deutschland

Hi,

komischerweise fand ich bei meiner Werkstatt-GS 1250 den Motor zu meiner 1200er RS gar nicht so überwältigend. Liegt wohl an der jeweils anderen Getriebeübersetzung.

Die GS ist schon etwas einfacher zu fahren, was m.E. an dem anderen Schwerpunkt liegen dürfte. Dafür bin ich mit meiner RS direkt an der Strasse und throne nicht in 2 m Höhe 😉.

Mir ist meine RS eigentlich eher zu weich, weshalb ich das ESA auf maximale Straffung gestellt habe (Dynamik mit Beifahrer).

Tja, was soll ich sagen? Die GS und ich werden keine Freunde, obwohl sich meine früheren Eindrücke bestätigt haben, dass mit einer GS jeder (einigermaßen schnell) fahren kann.

VG

Bif

#3

Michael

Deutschland

Hi Bif,

deswegen gibt es auch die R, die RS und die GS - da wird jeder fündig werden... zumindest will das wohl BMW so 😉

Beste Bikergrüße, Michi

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