Über 11.000 Fahrzeuge pro Tag sind der Anlass für dieses Vorgehen.
Von einem „historischen Moment“ spricht AVS-Präsident Georg Simeoni gegenüber dem Nachrichtenportal stol.it. Die Entscheidung wird vom Alpenverein Südtirol (AVS) ausdrücklich begrüßt. Nach Ansicht des Vereins würde ein autofreies Grödner Joch für mehr Erholung bei Einheimischen und Gästen sorgen. Einen ähnlichen Schritt unterstützt der AVS auch für das Sellajoch.
Bereits vollständig ausgearbeitet wurde das Konzept von einer technischen Arbeitsgruppe. Bevor die Regelung in Kraft treten kann, ist jedoch noch die Zustimmung der Südtiroler Landesregierung erforderlich, da das Grödner Joch eine Provinzstraße ist. Die Maßnahme steht zudem nicht allein, sondern gehört zu mehreren Ansätzen, mit denen dem zunehmenden Tourismusdruck in der Alpenregion begegnet werden soll.

